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Holzkohle wird in ein Reisfeld eingepflügt

Autor: Jochen Binikowski

Stand: 2.10.2008

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Transparente Dokumentation

Fast alle Organisationen, die freiwillige CO2-Kompensation anbieten, unterstützen ausschließlich zertifizierte Projekte in der Dritten welt. Da eine CDM-Zertifizierung mindestens 100.000 EURO kostet und mit fast unüberwindlichen bürokratischen Hürden verbunden ist, fallen alle kleinen und privaten Projekte automatisch durch das Raster, egal wie gut und effizient sie sind. Wenn allerdings eine große Zahl von Projekten gefördert wird, ist eine Art Qualitätskontrolle unerläßlich.

Da wir nur ein einziges Projekt finanzieren, ist die Überprüfung denkbar einfach: Derzeit kostet bei uns 1 Tonne CO2-Senke 8,35 EURO. Wenn Sie z.B. für einen Langstreckenflug 6 Tonnen CO2 kompensieren möchten, kostet das 50,10 EURO. Das entspricht ca. 400 Quadratmetern Ackerfläche, die durch uns mit Holzkohle und Kompost bearbeitet wird. Dem Kleinbauern entstehen keine weiteren kosten.

Für die z.B. 50,10 EURO erhalten Sie von uns ein Zertifikat, aus dem hervorgeht, in welcher Farm das Land bearbeitet wurde und um welche Art von Feld es sich handelt. Auf Wunsch nennen wir Ihnen auch gerne Name, Anschrift und ggfls. Handynummer des betreffenden Farmers.
Der Betrag von 8,35 EURO/Tonne CO2 setzt sich zusammen aus den Kosten für die Herstellung der Holzkohle, Transport und Einarbeitung in die Äcker. Bei diesem Preis ist z.B. der Hersteller der Holzkohle in der Lage, seine Mitarbeiter vernünftig zu bezahlen und zu versichern. Es bleibt noch ausreichend Kapital übrig, um Kapazitätsausweitungen und effizientere Techniken zu finanzieren. Das Gleiche gilt für Transport und Ausbringung der Holzkohle, in diesen Bereichen gibt es noch erhebliches Rationalisierungspotenzial.

Das Projekt konzentriert sich auf die philippinische Landgemeinde Tigaon, 425 KM südlich von Manila. Die meisten Farmen sind extrem klein und im Falle von Reisfelder auch noch durch kleine Dämme parzelliert. Deshalb lässt sich genau dokumentieren, welche Flächen schon behandelt wurden. Hinzu kommt, dass die Gemeinderegierung das Projekt unterstützt und überwacht.

Ein Maisfeld wird vermessen.

Da wir ständig vor Ort sind und die gesamte Infrastruktur unseres Betriebes für das Holzkohle-Projekt mitnutzen können, fallen nur extrem geringe Verwaltungskosten an, die im Bereich von 3-5% liegen und schon in den 8,35 EURO/Tonne CO2 enthalten sind.

Von Zeit zu Zeit werden wir auf dieser Homepage detaillierte Abrechnungen veröffetlichen.