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Bäume pflanzen


Bereits 12 Monate nach Pflanzung der Calamansi (Zitronen) Setzlinge bilden sich erste kleine Früchte.
Bäume bilden nicht nur das langfristige wirtschaftlich Rückgrat unseres Farm-Projekts, sondern sie dienen gleichzeitig als Wind- und Insektenschutz sowie als zusätzliche Verstärkung der Einzäunung.

Wir verwenden nur örtlich angepasste Baumsorten die für Mischkulturen geeignet sind und die möglichst viele verwertbare Bestandteile besitzen, also neben dem Holz und den Früchten auch noch essbare Blätter usw.

Bislang sind etwa 3-4 Hektar der Farm mit Calamansi- Papaya- und Moringabäumen bepflanzt. Mit Beginn der Regenzeit im Juli kommen noch weitere 2 Hektar hinzu, dann werden wir auch erstmals ca. 100 Pilinuß- sowie ca. 30 Neem-Bäume pflanzen. Insgesamt dürften dann über 5.000 Bäume auf der Farm wachsen. Da wir von Anfang an zeitversetzt die einzelnen Sektoren bepflanzt haben werden wir auch rund ums Jahr ernten können. Damit vermeidet man das Riesenproblem, die gesamte Ernte zu niedrigen Preisen verkaufen zu müssen.


Das hört sich alles gut an, allerdings steckt der Teufel im Detail. Zwischen der Pflanzung eines Setzlings und einem fruchttragenden Baum liegen mehrere Jahre verbissener Kampf gegen fiese Unkräuter aller Art. Ehrlich gesagt hatten wir dieses Problem anfangs völlig unterschätzt und die Gegenmaßnahmen haben ein tiefes Loch in unsere Kasse gerissen.

Inzwischen haben wir das Problem einigermaßen im Griff. Zunächst haben wir das abgemähte Unkraut getrocknet und dann damit eine Mulchschicht um die Stämme der Calamansibäume aufgeschichtet. Das hält den Boden feucht, unterdrückt den Unkrautwuchs und zieht Regenwürmer an, was wiederum Dünger einspart. Die Bäume sind in 3,5 Meter Abstand versetzt gepflanzt. In die Mitte des imaginären Dreiecks dreier Calamansibäume pflanzen wir derzeit jeweils eine Papayastaude. Die wachsen sehr schnell und sorgen durch die Bodenbeschattung ebenfalls für eine Reduzierung des Unkrauts. In den verbliebenen freien Flächen haben wir Squash und Flaschenmelonen gepflanzt, deren rankende, große Blätter für zusätzliche Beschattung sorgen.

Wenn die Calamansibäume so groß sind dass sie eine geschlossene Krone bilden werden wir den Platz unter den Bäumen für Tier-Freilandhaltung und evtl. Pilzzucht nutzen.


Calamansi Baum mit Ringmulch aus getrockneten Unkraut



Ernte von Moringa-Blättern
Moringa ist ein schnellwachsender, tropischer Baum, dessen gesamte Bestandteile einen Nutzwert haben. Vor allem die Blätter besitzen extrem hohe Anteile an Vitamine (insbesondere Vitamin A), Proteine und Mineralien.

Den vollen Vitamingehalt haben allerdings nur frisch gepflückte Blätter, die innerhalb weniger Stunden zubereitet werden. Bei getrockneten Blättern wird eine hohe Qualität nur dann erreicht, wenn die Blätter innerhalb Stunden nach der Ernte in speziellen Trockenanlagen behandelt werden, die eine saubere Trocknung ohne Sonnenlicht gewährleisten.

Sobald unsere Trockenanlage in Betrieb ist werden viele örtliche Kleinbauern ihre Brachflächen mit Moringa bepflanzen, da erstmals ein geordnetes Marketing möglich wird. Die Nachfrage für hochwertiges Moringapulver ist weitaus höher als das Angebot. Das gilt auch für andere Bestandteile wie z.B. die Samen, Blüten und Wurzeln. Diese zusätzlichen Einnahmen werden positive Auswirkungen auf die lokale Wertschöpfung haben.

Wir verwenden Saatgut von einer in Indien neu gezüchteten Moringasorte, die erheblich höhere Erträge bringt als die lokalen wildwachsenden Arten. Die Bäume benötigen weder Kunstdünger noch Insektizide.


So können Sie helfen:

1. Geldspenden beschleunigen den Aufbau einzelner Projekte enorm. Selbst kleine Beträge können eine große Wirkung entfalten!

2. Aktuelle Fotos und News, hier können Sie auch Kommentare zu den einzelnen Projekten schreiben! Wir sind immer für hilfreiche Informationen dankbar. Viele unserer erfolgreichen Einzelprojekte konnten auf diese Weise realisiert werden!