Ihr persönlicher CO2-Ausstoß - So können Sie einen Ausgleich schaffen!
Startseite
Partner Onlineshops
Holzkohle als CO2 Senke
Holzkohle Briketts
Nachwachsende Rohstoffe
Baustoffe als CO2 Senke
Transparente Dokumentation
Emissionshandel
CO2 Rechner
Link seite
Philippinen Projekte
Impressum

Autor: Jochen Binikowski

Stand: 2.10.2008

Seitenanfang

Emissionshandel

Der Emissionshandel in seiner derzeitigen Form ist heftig umstritten. Besonders problematisch ist die Tatsache, dass die CO2-Emissionen zunächst nicht eingespart, sondern nur umverteilt werden, was nur eine gigantische Bürokratie und hohe Kosten für die Verbraucher bedeutet.

Das Kernproblem wird durch den Emissionshandel nicht angegangen: Die Herstellungskosten (nicht zu verwechseln mit den derzeitigen Weltmarkt-Mondpreisen) für fossile Energieträger sind derart niedrig, dass regenerative Energien keine Chance haben, sich großflächig durchzusetzen. Z.B. kostet ein Liter Diesel in der Herstellung ca. 0,12 EURO, Pflanzenöl oder Ethanol mindestens das 4-fache.

Fest steht, die Besitzer der fossilen Lagerstätten wollen ihre Podukte solange und so teuer wie möglich verkaufen. Es ist weiterhin unbestritten, dass diese Besitzer massiv Einfluß auf die Politik der Industrieländer nehmen, sei es als Energiekonzern-Lobby oder Staaten mit hohen Devisenreserven wie China und die Golfstaaten.

Das Preisgefüge könnte kurzfristig nur durch staatliche Maßnahmen zugunsten regenerativer Energien geändert werden. Diese Option ist allerdings extrem unrealistisch, weil es nur im globalen Maßstab funktionieren würde. Jeder nationale Alleingang würde der heimischen Industrie verheerende Wettbewerbsnachteile zufügen. Daran wird auch der Emissionshandel nichts Wesentliches ändern, der Preisvorteil fossiler Energien sowie das Umsatzvolumen sind einfach zu groß.

Aus diesen Gründen wird der CO2-Ausstoß auch in den kommenden Jahrzehnten eher zu- als abnehmen. Wenn das so ist, bleiben noch 3 Optionen:

  1. Energiesparen
  2. Ausbau der CO2-Senken
  3. Vorsorgemaßnahmen gegen möglicherweise zunehmende Klimaverschiebungen etc.

Unser Projekt setzt bei allen 3 Punkten gleichzeitig an: Durch das Einarbeiten der Holzkohle in Ackerböden wird CO2 für Jahrhunderte im Boden gebunden, durch den daraus resultierenden Minderverbrauch von Kunstdünger wird Energie eingespart und die Kleinbauern erzielen höhere Einkommen, können sich also künftig z.B. massive taifunfeste Wohnhäuser leisten, in Maßnahmen zur Reduzierung der Nachernteverluste investieren und sich aus den Fängen der Zinzwucherer befreien.