Flagge Philippinen Das Philippinen Projekt der etwas anderen Art: Handeln statt reden! Flagge Philippinen

Die integrierte Musterfarm


Die Service-Hütte für die Mitarbeiter und Gerätschaften.
Die ca. 15 Hektar große Musterfarm ist das Kernstück des Gesamtprojekts. Seit Herbst 2008 verwandeln wir das verwilderte Grundstück nach und nach in ein kleines Paradies. Dabei setzen wir die bei unseren früheren Experimenten gewonnenen Erkenntnisse in die Praxis um.

Die Lage ist perfekt: Direkt an der Hauptstraße, nur 2 KM vom Stadtzentrum entfernt, Strom- und Wasseranschluß, zwei kleine Bäche und dennoch überflutungssicher, verträgliche Nachbarn, - besser geht's nicht.


Das Ziel ist die Schaffung eines kompletten Kreislaufs, also die Produktion von Gemüse, Bäume, Tiere, organischer Dünger usw. sowie Weiterverarbeitung, Lagerung und Direktvermarktung. Das ist genauso kompliziert wie es sich anhört, sozusagen ein Puzzle mit 1.000 Einzelteilen. Wenn alles einigermaßen nach Plan läuft, sollte dieses große Unterfangen bis 2013 weitgehend abgeschlossen sein.

Wir liegen bislang sehr gut im Zeitplan. Es sind 2.200 Zitronenbäume, 500 Papayastauden, 300 Moringabäume sowie ca. 2 Hektar Gemüse gepflanzt. Es wird ständig neu ausgesäht, dadurch haben die Pflanzen unterschiedliche Größen und es gibt ganzjährig alle 2 Tage eine kleine Ernte. Mit den Erlösen decken wir derzeit ca. 35% der Gesamtkosten, allerdings mit stark zunehmender Tendenz. Das liegt an den stetig größer werdenden Erntemengen und ständig abnehmenden Kosten für Infrastrukturmaßnahmen. Letztere beinhalten neben Einzäunung, Wasserversorgung, Geräte, Materialien usw. auch die Pflanzung der Bäume, da diese erst zu einem späteren Zeitpunkt Ernteerlöse generieren werden.


Mischkultur von Tomaten und Okra.



Einzäunung mit Baum-Stecklingen, die anwachsen und für zusätzlichen Windschutz sorgen.
Derzeit läuft die Farm offiziell noch als privater Familienbetrieb. Voraussichtlich ab 2011 werden wir das Projekt in eine Cooperative oder Stiftung umwandeln, an der die Mitarbeiter direkt beteiligt sind. Eine andere Option wäre die Aufteilung in Sektoren, die dann an die Mitarbeiter verpachtet werden, wobei wir dann nur noch für Management und Neuentwicklung zuständig wären.

Ein wichtiger Bestandteil des Konzepts sind die Mitarbeiter. Durch die Teilnahme an diversen Seminaren, die von der Regierung sowie Saatgut- und Düngerfirmen organisiert werden und die Arbeit an unseren eigenen Techniken bekommen die Mitarbeiter und das Management immer mehr Fachkenntnisse. Deshalb ist es zwingend erforderlich, daß die Farm ganzjährig in Betrieb ist, die Mitarbeiter also Beschäftigung und Einkommen haben. Es wäre fatal wenn wir ständig neue Mitarbeiter ausbilden müssten. Um diese Mitarbeiter-Bindung zu erhöhen bezahlen wir Löhne die deutlich über dem ortsüblichen Niveau liegen, stellen kostenlos Essen und Trinken. Ab Mai 2010 wird es auch eine Sozialversicherung geben, die vollständig von uns finanziert wird.


So können Sie helfen:

1. Geldspenden beschleunigen den Aufbau einzelner Projekte enorm. Selbst kleine Beträge können eine große Wirkung entfalten!

2. Aktuelle Fotos und News, hier können Sie auch Kommentare zu den einzelnen Projekten schreiben! Wir sind immer für hilfreiche Informationen dankbar. Viele unserer erfolgreichen Einzelprojekte konnten auf diese Weise realisiert werden!