Ihr persönlicher CO2-Ausstoß - So können Sie einen Ausgleich schaffen!
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Reishülsen Holzkohle Herstellung

Holzkohle Herstellung in Metallfässern

www.helpdirect.org

Autor: Jochen Binikowski

Stand: 2.10.2008

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Alle reden vom steigenden CO2-Gehalt der Atmosphäre - Wir tun etwas dagegen und Sie können uns dabei unterstützen!

Jeder Deutsche verursacht ca. 10 Tonnen CO2-Emissionen pro Jahr. Davon werden aber nur ca. 3 Tonnen auf natürlichem Wege in Ozeane, Böden und Biomasse dauerhaft gespeichert. 7 Tonnen reichern den CO2-Gehalt der Atmosphäre an. Ein Langstreckenflug verursacht ca. 5 Tonnen CO2 pro Passagier, 12.000 PKW-Kilometer etwa 2 Tonnen. Zum Vergleich: In den USA beträgt der pro Kopf Ausstoß 20 Tonnen, im Sudan nur 0,2 Tonnen!

Durch unser Projekt wird nicht nur der CO2-Ausstoß reduziert, es wird zusätzlich noch CO2 aus der Luft entzogen und dauerhaft und sicher gespeichert. Dabei wenden wir eine geniale Methode an: Aus landwirtschaftlichen Abfallstoffen, die normalerweise ungenutzt verrotten, stellen wir Holzkohlepulver her. Diese Holzkohle wird, zusammen mit Kompost, in Ackerböden eingearbeitet. Dadurch erhöhen sich die Ernteerträge und der Einsatz von Kunstdünger wird drastisch reduziert.

Die Holzkohle bewirkt u.a. eine bessere Wasserspeicherung und eine Neutralisierung saurer Böden, wodurch die Auswaschung von Nährstoffen vermindert wird. Darüberhinaus reduziert die Holzkohle im erheblichen Maße die nartürliche Ausgasung von Methan aus dem Boden, wenn durch diese Technik Trockenreisanbau ermöglicht wird. Weiterhin gibt es Hinweise, daß die Holzkohle sich im Boden mit der Zeit anreichert, also der Luft CO2 entzieht. An dieser Erkenntnis wird derzeit weltweit intensiv geforscht.

Die Holzkohle / Kompostmischung wird in ein Reisfeld eingearbeitet.

Überschüssige Holzkohle wird brikettiert und ersetzt damit nicht nur fossile Energieträger wie Gas und Kerosin, sondern vermindert auch die illegale Gewinnung von Holzkohle in den Urwäldern. Gleichzeitig entstehen viele Arbeitsplätze für die Landbevölkerung und die lokale wertschöpfung wird dramatisch erhöht.

Pro Hektar können bis zu 50 Tonnen Holzkohle eingearbeitet werden, das entspricht ca. 150 Tonnen CO2. Die Kosten für die Herstellung der Holzkohle sowie den Transport auf die Felder liegen bei ca. 1.250 EURO pro Hektar. Damit kommt man auf einen Preis von ca. 8,35 EURO pro dauerhaft gebundener Tonne CO2, abzüglich der künftigen dauerhaften Einsparung an Kunstdünger sowie potenziell höhere Ernteergebnisse.

Obwohl dieses Projekt vollständig auf freiwilliger privater Basis beruht, erfüllt es dennoch alle wesentlichen Kriterien regulär zertifizierter Programme:

  • Die CO2-Einsparungen sind zusätzlich, also nur durch diese Projektförderung möglich.

  • Das Projekt ist langfristig angelegt. Die Kosten amortisieren sich durch höhere Ernteerträge und Kunstdüngereinsparung erst nach einigen Jahren und sind daher von den Kleinbauern ohne unser Projekt nicht finanzierbar.

  • Eine Doppelzählung bzw. Anrechnung der CO2-Einsparungen ist ausgeschlossen, da das Projekt nicht in andere Regierungs-Statistiken einfließt

  • Hohe Qualität, da mit geringem Aufwand ein großer Effekt erzielt wird

  • Geringe und vor allem transparente Verwaltungskosten, keine astronomischen Kosten für CDM-Zertifizierung etc.

  • Schaffung von Arbeitsplätzen für die Landbevölkerung auf den Philippinen

Ihr Beitrag ist steuerlich absetzbar! Zusammen mit dem Zertifikat erhalten Sie eine Spendenbescheinigung.

Für den Anfang stehen ca. 20 Hektar eigenes Farmland zur Verfügung. Damit könnten 1.000 Tonnen CO2 gebunden werden und es gäbe eine Pilot-Farm von kommerzieller Größe, die für einen Nachahmeffekt sorgen wird.

Seit 1983 werden unsere Buddelschiffe auf den Philippinen produziert. Es ist ein reines Familiengeschäft, denn der Betrieb gehört der Familie meiner Ehefrau, Eda. O. Binikowski. Der Ort heißt Tigaon und liegt 425 KM südöstlich von Manila in der Provinz Camarines Sur. In all den Jahren haben wir dort für die Landbevölkerung viele sichere Arbeitsplätze geschaffen, insbesondere für Hausfrauen aus der Nachbarschaft. Dort werden wir auch unseren Lebensabend verbringen.

Vor einigen Jahren habe ich mich als Hobby mit landwirtschaftlichen Experimenten beschäftigt. Inzwischen sind daraus fast schon wissenschaftliche Arbeiten geworden. Mit diesen Erfahrungen könnten völlig neue Einkommensmöglichkeiten für die Kleinbauern entstehen. Es ist uns z.B. gelungen, eine Erdmischung herzustellen, in der fast jede Nutzpflanze ohne Kunstdünger und Herbizide wächst, und zwar mit wesentlich höheren Erträgen als im herkömmlichen Anbau.