Solche verwilderten Maisfelder mit extrem niedrigen Erträgen sieht man leider sehr oft in Entwicklungsländern. Den Kleinbauern fehlt es schlichtweg am Mix von Startkapital für Dünger, Saatgut und Pflege. |
Die
social Marketing Kampagne "Bier trinken für den Regenwald" war
trotz
konzeptioneller Schwachpunkte ein Mega-Erfolg. Wenn Sie Ihre soziale
Kompetenz ebenfalls in eine Marketing - Strategie
einbinden wollen sind Sie hier genau richtig! Studien belegen, dass Kunden gerne Marken bzw. Produkte mit einem Spendenanteil bevorzugen, wenn folgende Voraussetzungen gegeben sind: 1. Es wird ein gutes, nachvollziehbares Projekt gefördert 2. Das Projekt und die Kampagne sind langfristig konzipiert 3. Die Verwendung der Spenden wird absolut transparent dargestellt 4. Das Projekt paßt zur Marke bzw. Produkt 5. Der Spendenanteil ist nicht zu gering 6. Es sind detaillierte Informationen zu allen Aspekten der Kampagne online verfügbar |
| Unser
Konzept besteht darin, Kleinbauern auf den Philippinen geeignetes
Saatgut, Dünger, Kapitalhilfe sowie technische Beratung zu
stellen. Damit und durch neue Pflanzmethoden sowie Hilfe bei Trocknung,
Lagerung, Vermarktung usw. werden Hektarerträe und Einkommen
drastisch erhöht. Nach der Ernte zahlen die Farmer die Hilfe
zinslos zurück. Dann sind sie durch den Mehrerlös
ihre alten Schulden bei den Kredithaien los, können die
nächste Pflanzung mit eigenem Geld finanzieren und ihren
Kindern eine vernünftige Ausbildung bieten.
Danach fördern wir mit den Rückzahlungen die nächste Gruppe Kleinbauern. Die Spendengelder werden also immer wieder neu eingesetzt. 2-3 mal pro Jahr wird durch den Einsatz von ca. 400 EURO ein Hektar Mais von 1-2 auf 4-10 Tonnen Ertrag gebracht. Im Extremfall kann ein Kleinbauer durch dieses Konzept bis zu 1.600 EURO pro Pflanzung und Hektar zusätzlich netto verdienen! Daraus kann man eine griffige Aussage konstruieren: 1 EURO Spende ermöglicht pro Jahr die Produktion von zusätzlichen 25-35 KG Mais! Das Projekt ist auch gut für die Umwelt und den Klimaschutz. Durch die Kombination biologischer und herkömmlicher Methoden sinkt der Einsatz von Kunstdünger und Chemie. Durch die Verwendung von holzkohlehaltigem organischen Dünger entsteht zusätzlich noch eine echte und dauerhafte CO2 Senke. Das Holzkohlepulver wird durch die Pyrolyse von Reishülsen gewonnen, es werden dafür also keine Bäume gefällt. |
Erntemengen und Nettoverdienst hängen entscheident vom vorhandenem Startkapital ab. Durch geeignete Hilfestellung bei Trocknung, Lagerung und Vermarktung der Ernte können die Kleinbauern noch wesentlich höhere Einkommen erzielen. Auch wenn es banal klingt: Hier wird auf geniale Weise Hilfe zur Selbsthilfe zu einer echten Win-Win Situation zwischen Spender und Empfänger! |
Experten der örtlichen Agrarbehörde führen regelmäßig Seminare für die an unserem Projekt teilnehmenden Kleinbauern durch und überwachen die Pflanzungen. Z.Z. nehmen nur Kleinstfarmer mit weniger als 2 Hektar eigenem oder Pachtland teil, die keine anderen wesentlichen Einkommensquellen haben. Die gesamte Projektstrategie wird von den Agrarexperten und den Kleinbauern gemeinsam festgelegt. |
Ein
weiterer großer Vorteil für interessierte Firmen
ist, dass es keine Mindesthöhe des Spendenbetrages gibt. Wir
können die Anzahl der geförderten Farmer flexibel
festlegen, je nach vorhandenem Kapital. Es ist auch möglich,
auf ähnliche Weise z.B. Reis-, Gemüse- oder
Obstbauern zu fördern, evtl. auch Kleinstbetriebe im
Nicht-Agrarbereich. Der wesentliche Unterschied zu den
herkömmlichen Mikrokreditprogrammen liegt darin dass die Hilfe
größtenteils aus Sachleistungen und technischer
Hilfe besteht. Dadurch sinkt das Ausfallrisiko Richtung Null.
So, nun denken Sie sicherlich: Wo ist der Haken an der Sache, warum machen die großen Hilfsorganisationen nicht ähnlich geniale Projekte? Sie haben recht, der Teufel steckt nämlich ganz gewaltig im Detail. Dieses Konzept kann nur funktionieren, wenn die Organisatoren langjährige Erfahrung vor Ort haben, vollständige Transparenz vorhanden ist und die örtlichen Fachleute und Politiker die Sache aktiv unterstützen. Diese und noch weitere Voraussetzungen sind bei uns gegeben und vor allem haben wir schon erfolgreiche Testläufe durchgeführt. Für detaillierte Informationen zu den einzelnen Aspekten finden Sie oben auf der Seite die entsprechenden Links. Noch Fragen offen oder konstruktive Kritik üben? Schicken Sie mir einfach eine Email Jochen
Binikowski - Projektinitiator
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